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ein grösserer Rand entwickeln wird, darüber könnenkaum zwei Meinungen herrschen. So sind beispiels-weise auf der Western Rand Estates-Besitzung zweiBohrlöcher gesenkt worden und man hofft, bei einerTiefe von 2500 Fuss die Fortsetzung des Mainreefsanzutreffen. Auf der östlichen Seite des Rands habenwir ja die Geduldbohrungen, welche auch günstigeResultate ergeben haben.
Bergrat Schmeisser spricht im Jahre 1895 voneiner abbauwürdigen Tiefe von 1200—1500 Meter(also ca. 4000—-5000 Fuss) und schätzt die zu fördern-den Goldmassen auf 3 104 880 kg (oder 99 821 892Unzen) im Werte von Mk. 7 187 000 000 gleich ca.349 376 000 Pfd. St. auf einen Zeitraum von nichtweniger wie 40 Jahre verteilt. Der von dem HauseRothschild-London um ungefähr dieselbe Zeit nach demWitwatersrande hinausgesandte amerikanische Sach-verständige Hamilton Smith lässt sich in ungefährderselben Weise wie Schmeisser aus.
Im Jahre 1894 berechnete Theodor Reunert das zufördernde Gold auf 450 000 000 Pfd. St. und im darauf-folgenden Jahre gab die bekannte MineningenieurfirmaIfcitch & Chalmers die Ziffer 700 000 000 Pfd. St. an.Mr. Bleloch in seinem Werke „Heu-Südafrika“ ver-steigt sich nun sogar auf 2 871000 000 Pfd. St., erlässt aber später mit sich handeln und hegnügt sichmit rund 2 Milliarden Pfund Sterling, vertieft sichdagegen auch bis zu 7000 Fuss, was wir ausdrück-lichst betonen wollen.
Wer etwas Erfahrung in Minenangelegenheitenhat, wird wohl wissen, dass alle diese lanzierten ballonsd’essai sehr schnell wieder zerplatzen. Der Wert