Unter den versengenden Sonnenstrahlen einesfinanzpolitischen Genies und Drahtziehers, welchersich, nebenbei gesagt, gerade noch zur rechten Zeitzum Vorteile des Kapitalistenpublikums von derirdischen Börse verabschiedet hat, sind die rhodesi-schen Unternehmen wie Pilze aus der Erde geschos-sen. Man kann sich die guten rhodesischen Grün-dungen thatsächlich an den Eingern abzählen, unddoch giebt es noch heute Hunderte von derartigenGesellschaften, welche eine gewisse Existenz, Schein-existenz, führen.
Die typische rliodesisehe Mine
besteht aus einer engen Ader, welche selten einegrössere Ausdehnung, als 300 Euss hat. Der durch-schnittliche Wert des Erzes beträgt wohl kaum mehr als00/ pro Tonne, was nach den bisherigen Erfahrungeneinen Gewinn von 15/ bis 1 Pfd. St. lassen würde.Wenn die Gesellschaften nun mit einem Kapital von30 000 Pfd. St., anstatt mit dem 3—5fachen Betragearbeiten würden, dann würde sich wohl manchesUnternehmen doch noch als ein Erfolg ausweisen.Rhodesien ist ja sprichwörtlich voll von Gold, dieFrage ist aber, ob sich das Gold in einem Zustandeim Boden vorfindet, welcher eine rentable Bearbeitungdesselben zulässt.
Globe <£■ Phönix. Eine gut verwaltete Mine, seitJahren als die beste bekannt, aber doch sehr spe-kulativer Natur. Sachverständige sind der Ansicht,dass die Shares ihren heutigen Kursstand wert sind.Wir schliessen uns jedoch mehr der Ansicht an,dass die Shares infolge ihres ausserordentlich speku-