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Die Spekulation in Goldminenwerten / S. Gumpel
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schon mehr oder weniger über diese wichtige Frageund deren augenblicklichen Stand unterrichtet wordensind. Uns bleibt nur noch zu sagen, dass alle bishergemachten Versuche gescheitert sind. Ob nun dasallerneuste Projekt, die Kinfiihrung von Schwarzenaus Uganda von Erfolg begleitet sein wird, könnenwir noch nicht beurteilen. Nebenbei bemerkt, Hessen die seiner Zeit von demTimes-Korrespondentcn inlangem Kabelgramm nach London gemachten Vor-schläge, bezüglich der Einführung weisser Arbeiter,an Unkenntnis von Land und Leuten nichts zu wün-schen übrig. Das ökonomische Verhältnis zwischenschwarzer und weisser Arbeit würde sich etwa wiefolgt stellen:

150,000 Schwarze zu 50sh. monatlich, sind4,5()(1,1 >1 )()Pfd. St. jährlich. Weisse Arbeiter würden etwa25,000,000 Pfd. St. jährlich verzehren, oder 00°/ 0 mehr,als der ganze Wert der 98 er Ausbeute. Von Inter-esse wird es sein, zu erwähnen, dass auf dem grösstenMinenbetriebe der Welt, der Homestake Mine in Süd-Dakota, avo Erze A'erarbeitet Averden, av eiche an Ar-beitskraft ebensoviel Energie benötigen, Avie die Hand-ln ine.s , nur Aveisse Arbeiter zu sehr hohen Löhnenbeschäftigt Averden und doch ein jährliches Verdienstvon ca. 200,000 Pfund herausgeholt Avird. Ein durch-schnittlicher GreAvinn von 10/ pro Tonne. Aehnlichverhält es sich mit der Alaska TreadAvell Mine.

Ein Aveisser Arbeiter kostet ani Hände durch-schnittlich 350 Pfd. St. per Jahr und bedarf fürseinen Lebensunterhalt mit Weib und drei Kindernmindestens 24 Pfd. St. per Monat.

Wenn Aveisse Arbeiter als Substitut für sclnvarze

S. Gumpel, Goldmineu. 5