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Die Spekulation in Goldminenwerten / S. Gumpel
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haben und es würde mehr Avie Avunderbar sein, Avenndiese jetzigen Strömungen der öffentlichen Meinungim Sande verlaufen würden.

Trotz all den Enttäuschungen hat aber die Avest-australische Goldminenindustrie noch nicht ausgespielt,im Gegenteil, die Ausbeuten werden sich Aveiterhinaufbessern und diese Generation Avird noch nicht denTag erleben, wo die australische Goldproduktion auf-hören Avird. Yon Jahr zu Jahr Avird man tiefer in das Landeindringen und neue Wunderentdeckungen machen.

Jedoch die Avunderbarsten Entdeckungen, Avelcheman in Westaustralien machte, glichen nur zuoft Meteoren, die für kurze Zeit mit ihrem Glanzedie gesamte Erde mit magischem, blendendem Lichteübergossen, um dann nur zu bald zu zerplatzenund die Menschenkinder, die Audi Staunen und Ver-trauen zu ihnen aufgeblickt hatten, in trostloser Dunkel-heit zu lassen.

Um nun dem Leser kurz die fundamentalen Unter-schiede zwischen der westaustralischen und süd-afrikanischen Goldminenindustrie vor Augen zu führen,genüge nachstehendes Beispiel:

Eine Unze Gold A r on Kalgoorlie entspricht etwaeiner halben Unze am llande: Während des MonatsAugust hat die Associated Gold Mines of W. A. aus5020 Tonnen Erz 4538 Unzen Gold, ohne jeden Rein-gewinn erzielt, also beinahe eine Unze pro Tonne.Die Ferreira Mine dagegen gewann aus 6935 TonnenErz 4154 Unzen Gold, also ca. 11 dAvts. pro Tonne miteinem Keingewinn von nicht Aveniger als 9500 Bfd. St.

Die folgende Aufstellung erzählt in weit deut-licher Form diese Geschichte: