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Die Spekulation in Goldminenwerten / S. Gumpel
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Ob die jezt wieder eingetretene Wiederbelebungauf diesem Gebiete nur als eine sporadische Erschei-nung zu betrachten ist, oder von anhaltender Bedeu-tung sein wird, das ist eine Frage, worüber sichdie Gelehrten erst dann einig sein werden, wenndie schwachen, schwer geprüften Kontinental-Aktio-närc ihre Bestände realisiert haben werden. Soschreibt das bekannte englische Organ, der Statist,dass diese gesündere Gestaltung des Marktesauf lange Zeit hinaus das spekulierende Publikum er-freuen wird. Wir sind dagegen der Ansicht, dass indem Moment, wo der südafrikanische Markt sich wirk-lich beleben wird, die grossen wie die kleinen Speku-lanten den Westaustralischen Spielball wegwerfen undden weit glänzenderen südafrikanischen aufnehmenwerden. Eine ähnliche Theorie hat sich mehrereMale schon als richtig ausgewiesen.

Der Hannans Belt, die goldene Meile Kalgoorlies,enthält, wie unsere Leser wohl wissen, viele derwundervollsten und reichsten Minen der Welt. Dievier besten dürften wohl Great Boulder, BoulderPerseverance, Ivanhoc und Golden Horseshoe sein.Wenn wir nicht irren, begann man Ende 1899 oderAnfang 1900 damit, die schon vorhin erwähntenMarktmanipulationen zu inszenieren, und gerade dieseso wunderbar reichen Minen waren ein reines Eldo-rado dafür. Der erratische Charakter der Adern warfür einenRauhbau wie geschaffen. Zu jener Zeitmusste es den Eingeweihten längst bekannt sein,dass die Adern von Minen, wie Lake Yiews, Associa-ted und Kalgoorli sich in der Tiefe nicht so glänzendausweisen würden, wie berichtet wurde. Die Shares