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takt befinden, also noch zu bearbeiten sind. Skizzensolcher Art sollten den Aktionären von Zeit zu Zeitzugehen, damit selbe einmal selbst sehen, wie weitdie Aufschliessungen jeweilig gediehen sind, wie diebetreffenden Analysen ausfallen; dann auch, damitsie sich selbst ein Bild davon machen können, welcheErzreserven noch vorhanden sind. Eine solche Formdes Berichts würde den Laien auch wirklich Auf-schluss über die eventuellen Aussichten seiner Aktiengeben und ihm ermöglichen, sich ein so gut wie ab-schliessendes Urteil über die Zukunft des Unter-nehmens zu machen.
Nun werden die Aktionäre oft genug von derangenehmen Nachricht überrascht, dass man auf einesogen. Shoot (reiche Erzstelle) gestossen ist (beson-ders bei westaustralischen Unternehmungen sehr be-liebt); jedoch wird sich fast immer heraussteilen,dass die Freude nicht lange anhält, und dass demdurch die Nachricht hervorgerufenen günstigen Kurs-stand der Aktien ein hässlicher Sturz folgt. Mankann eine solche „Shoot“ eben als eine Klippe be-zeichnen, an welcher der gute Ruf so vieler Direk-toren und Minenleiter gescheitert ist. Dabei fällt unsein Vers aus Virgil ein, dass „man die Griechen fürchtensolle, selbst wenn sie Geschenke bringen“. Ein Er-eignis, wie das Auffinden eines Shoots, bildet einengeradezu idealen Tummelplatz für wilde Bürsen-manöver; deshalb sollte man die Nachricht von demAuffinden eines solchen mehr als ein Warnungssignal,denn als ein Signal zum Feste feiern aufnehmen. Werblindlings auf derartige Nachrichten hin Minenaktienkauft, wird unter zehn Fällen neunmal arg enttäuscht