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bei den von Loevvy ausposaunten Chancen dieserShares wohlweislich verschwiegen worden ist. DennLoewy ist ja auch der Ansicht, dass es besser ist,„im Hause des Gehenkten nicht vom Stricke zusprechen“. Nun beabsichtigt man, auf der der Ge-sellschaft gehörenden Camelienmine in Westaustralienin Wirklichkeit Gold zu graben; denn dass sich inder Mine Gold befindet, kann man wohl nicht mehranzweifeln, aber dass in dem heutigen Kurse und beider enormen Kapitalisierung schon eine Menge vonden zu findenden Goldklumpen diskontiert sind, kannwohl auch kaum einem Zweifel unterliegen. Manwird also sehr wahrscheinlich Kaubbau auf der Minetreiben, d. h. mit gewissen Goldausbeuten das Publi-kum zu blenden suchen. Der einfache Umstand,dass überhaupt Gold in der Atlas Mine gefundenwird, ist schon für Loewy Wasser auf der Mühle,kann er ja dadurch die Phantasie seiner leichtgläubigenund in Goldminen unerfahrenen Leser auf die un-heimlichste Art und Weise erregen. Diese Shares kauftnatürlich heute niemand anders, als nur LoewyscheOpfer. Wir wollen noch die Kursschwankungen derletzten drei Jahre hier angeben, als Illustration, aufwelche Weise man mit denselben herumjongliert hat:
1900 1901
1902
höchster
Kurs
27 4
höchster niedrigsterKurs
30 /— 10 /—
höchster niedrigsterKurs
l*/is 5 sh- —
Ein unparteiischer Bericht über die Erzreservendieser Mine kommt natürlich keinem Aktionär zu