Oberst Schalk: “Wir haben einen Verwundeten. DerMann ist dick und fett und schlaegt um sich, wenn manihn aufheben will.”
Heydrich , metallene Stimme, hier ohne Nachdruck:“Fesseln!”
Oberst Schalk: “Excellenz befehlen?”
Heydrich: “Fesseln, sage ich. Aufladen. Losfahren.”
Oberst Schalk beeilt sich, den Befehl weiterzugeben. Erkehrt zurueck und bedauert: “Der Mann blutet unsinnig,wer ihn anfasst, beschmutzt sich, ausserdem haut er.”
Heydrich, ohne Nachdruck: “Mit Fusstritten aus demWeg raeumen. Ich habe genug von dem Kaff. Die Bevoel-kerung macht sich wieder mal unsichtbar.”
Oberst Schalk: “Melde gehorsamst, die Bewohner se-hen zu, was wir tun. Sie schielen um die Ecken.”
Heydrich : “Auch Lachen hoerte ich schon. Als ichhinsah, war keine es gewesen.”
Oberst Schalk: “Das will ich glauben. Es ist natuer-lich Angst, dass die Strasse leer steht.”
Heydrich : “Dass die Bevoelkerung schielt, lacht undHunde auf uns hetzt.”
Oberst Schalk: “Wenn Excellenz mir eine unmassgebli-che Vermutung erlauben, der Hund ist selbstaendig vor-gegangen.” Um sich zu entschuldigen: “Eure Excellenzwuenschen schnell von hier fortzukommen.”
Heydrich : “Nachgerade bekomme ich Lust, mir die Leu-te anzusehen.” Er macht Miene auszusteigen, scheinbarlaesst die Tuer sich nicht oeffnen.
Oberst Schalk deutet einen Griff an, als wollte er dieTuer von aussen aufmachen. Er laesst es dabei: “Die Be-voelkerung wird die Ehre haben, Eure Excellenz zu be-gruessen.”
Links und rechts des Wagens stellt er einen Mann undein Maschinengewehr auf. Ein Kommissar der Geheimen