informierte. Beide Maenner sind unbedingt in meiner Hand,zu Befehl. Die Gnade meines Fuehrers leuchtet mir.”
Kurze Unterbrechung.
Pavel: “Freund! Ich hoere immer Freund. Dies Wortaus diesem Munde! So wahr ich Heydrich bin, bin ich IhrFreund, mein Fuehrer. Was ich bin und wen ich haenge,verdanke ich dem Fuehrer. Heil Hitler!"
Er legt den Hoerer weg und streckt die Glieder vonsich.
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Geheimrat Rumfutsch verhoert die Aufstaendigen vomAltmarkt. Das Vorzimmer ist angefuellt mit ihnen. EineGruppe der Vorgefuehrten wird von SS- Maennern in ge-buehrenden Schranken erhalten. Es sind hauptsaechlich diebekannten Gaeste des Wirtshauses Altgeld, mit der Kell-nerin und dem Alten, der seine Bewachung ueberlistethatte.
Geheimrat Rumfutsch: “Gehaengt werdet ihr sowieso.Sagt vorher die Wahrheit! Wenn ihr es nicht fuer euchtut, tut es fuer mich! Wie viele wäret ihr am Altmarkt?”
Irgend jemand: “Zehntausend.”
Geheimrat Rumfutsch: “Genau gezaehlt?”
Der Jemand: “Lange im Voraus. Das ganze Land hatgezaehlt, da kann man nichts machen.”
Geheimrat Rumfutsch: “Das sollten wir nicht bemerkthaben?”
Noch ein Jemand: “Wenn ich soviel bemerken wolltewie die Deutschen, waer’ ich der steinerne heilige Nepo-muk auf der Karlsbruecke oder ein Rindvieh.”
Geheimrat Rumfutsch: “Wie meint er das? DiesenTschechen ist kein Wort zu glauben, sie sind die verschla-genste der bezwungenen Nationen.”
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