verdammt wohlfuehlen, wenn Sie Ihr Gewissen erleichterthaben. Wer- war der Protektor?”
Der Kaplan: "Niemand. Ich spreche die Wahrheit, diemir geboten und auferlegt ist.” Bebende Brust, erschoepfteKraft.
Der Geheime, als ob er schoesse: “Padesat!”
Der Kaplan, hat die Lider geschlossen.
Der Geheime, gibt es auf, beschreibt, die Faust ge-ballt, einen Bogen um den Kaplan. Vor ihn hin: “Sie Kuh-knecht meinen, mir liegt an Ihnen was? An ihrer Bibel,Ihrem Schwur, und ob Sie der Protektor sind? Legen Sieruhig ein Gestaendnis ab, hoechstens darf ich Sie haen-gen.”
Der Kaplan: “Das waere nicht viel.”
Der Geheime: “Ganz meine Meinung. Die Sache ver-folgen, ist mir nicht erlaubt.”
Der Kaplan: “Sie selbst sind scheinbar in Gewissens-zweifeln. Begleiten Sie mich nach der Kapelle!”
Der Geheime: “Wie Sie sich das denken! Im Augen-blick muss ich eine Haussuchung vornehmen. Der Hof-hund koennte gestern auf dem Altmarkt gewesen sein.Liegt hier keine Neunundneunzigjaehrige auf dem Sterbe-bett? Die war es.” Er laesst den Kaplan stehen.
Der Kaplan wendet sich nach dem Wald. Er geht ge-beugt. Seine Arme machen Bewegungen, als spraeche ermit sich.
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Jaroslav und seine Gaeste haben den Tisch verlassen,sobald ein gluecklicher Ausgang des Gespraeches gesi-chert erscheint. Da die SS-Mannschaft sie ueberall im Augebehaelt, sprechen sie wie Unbeteiligte und mit stummenGesichtern.
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