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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Der Gemeindevorsteher: “Der Kaplan hat uns freige-schworen.”

Pavel: “Heil! rufe ich. Ordnungsgemaess rufe ich HeilHitler!’’ Aber er nimmt die Lippen nicht voneinander.

Lyda: “Du darfst nicht laestern. Er hat auf die Bibelgeschworen. Umso schlimmer, wenn es keine war."

Doktor Holar: “Armer Kerl, traegt schwer.”

Sie sehen dem Kaplan nach.

Jaroslav: “Das haben wir angerichtet.”

Pavel: “Ich allein. Meine erste grosse Schuld, undwird nicht die einzige bleiben.”

Lyda: “Lass’ ab, Pavel!”

Der Gemeindevorsteher: “Wer von dem rechten Wegabweicht, und waer’s auf einen, den die heiligen Nothelfergehen-”

Pavel: “Bin keiner. Weiss nicht, was ich tu’, nochWozu, noch wie es endet.

Doktor Holar: “Junger Kollege, der Bergmann laesstSie gruessen. Ich haett’ ihm vielleicht das Bein abgeschnit-ten. Er kann von Glueck sagen, dass Sie bei der Handwaren.”

Der erste Geheime, hat seine Leute mit Befehlen ver-sehen, er wiederholt laut: “Das Haus durchsuchen, aberschnell, schnell! Die Betten umkehren! Wenn einer mitder schwarzen Pest drinliegt, gleich abschiessen! In 5 Mi-nuten die Meldung erstatten! Marsch!

Ein Teil der Mannschaft, mit den Geheimen drei undvier, in das Haus.

Der erste Geheime, fuer Alle und Keinen, auch fuerdie Tschechen: “Das mir, Blumentopf! Einen vollen Tagverlieren mit dem reinen Unfug! Die Geschichte von demProtektor ist so absurd, dass nur wir sie erleben koennen,aber jetzt Schluss damit!

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