der, der Fuehrer nannte mich Freund; was ist geschehen,dass er auf mich verzichtet?”
Hauptmann Krach: “Geruhen Excellenz-!”
Heydrich : “Und das versetzt mir mein alter Haupt-mann Krach!”
Hauptmann Krach: “Himmeldonnerwetter, melde ge-horsamst. Wenn Excellenz mich zu Wort kommen Hessen !”
Heydrich , sein Mund schmollt gekraenkt, er hat seineganze Furchtbarkeit abgelegt. Wenn er koennte, wuerdeer aussehen wie Pavel im natuerlichen Zustand. Endlichbringt er hervor: “Machen Sie mit mir, was Sie wollen!”
Hauptmann Krach, schuettelt den Kopf: “Denk’ ichan meinen Protektor gestern, mancher wuerde sagen, die-ser sei untergeschoben.”
Hauptmann Krach: “Mancher, nicht ich, der weiss, wiegefaehrlich mein Gebieter lebt — und liebt.”
Heydrich : “Und liebt. Sie wissen mehr als ich.”
Hauptmann Krach: “Der Fuehrer weiss nicht nur mehr,sondern alles. Als ich den Fuehrer durch Feldmarschallvon Brauchitsch davon unterrichten Hess, dass ich seitheute frueh sechs Uhr oft und oft, aber immer vergebensversucht habe, Excellenz den Liebesarmen zu entreissen_”
Heydrich : “Liebesarme! Sie lassen den Fuehrer unter-richten. Mit Liebesarmen kommen Sie ausgerechnet einem-Nichtschwimmer?” Schnell: “Heil Hitler !”
Hauptmann Krach: “Heil Hitler! Der Fuehrer soll ge-antwortet haben, Sie erinnern ihn an einen seiner wenigerbegabten Vorgaenger, Napoleon. Der hat nach jederSchlacht ein Weib verlangt.”
Heydrich : “Weib verlangt. Liebesarme statt Flugappa-rat. Ihn lass’ ich sitzen und Hege wer weiss wo zu Bett.Das verziehe der Nichtschwimmer? Keine Ungnade?” Auf-
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