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Lidice : Roman
Entstehung
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Heydrich :In der Tat, wer kann das? Ich nicht, aberwenn Sie sich persoenlich ueberzeugt haben-.

Hauptmann Krach:Stuendlich, seit sechs Uhr frueh.Jedesmal beschied die Jungfer, eine Sechzigerin, michdahin, dass ich entbehrlich sei.

Heydrich :Entbehrlich, Sie? Hauptmann Krach, wennnicht Sie und Ihr unfehlbares Gedaechtnis waeren, imDrang der Geschaefte haette ich die ganze Affaere derkomischen Alten vergessen."

Hauptmann Krach:Schatzova, jugendliche Liebhabe-rin, Revuestern, bewegt sich dauernd im Flimmerglanz,man glaubt an die ewige Seligkeit.

Heydrich :So begeistert?

Hauptmann Krach:Die Seligkeit allerdings nur fuereinen, aber ewig kann man sie nennen, denn gleich sollsie wieder anfangen.

Heydrich :Erbarmen Sie sich, Vaeterchen! sagen wirzu den Rotarmisten, wenn sie uns irgendwo in der Fallehaben.

Hauptmann Krach:Als ich zuletzt nach Eurer Excel-lenz fragte, hatten Sie das Haus in der Wassergasse ohnemich verlassen.

Heydrich :Endlich heraus aus der Wassergasse!

Hauptmann Krach:Die Dame war nicht sichtbar.Grund-Erschoepfung. Die Sechzigerin eroeffnete mir, dasssie mit dem Protektor auf drei Uhr verabredet sei.

Heydrich :Nur die Sechzigerin? Nein, ich mache mirnichts vor, mit dem Revuestern habe ich mich schon wie-der verabredet."

Hauptmann Krach:Um drei.

Heydrich :Daran fehlt wenig. Aber ich gehe nicht.

Hauptmann Krach:ZIecna Schatzova kommt her.

Heydrich , packt ihn an der Brust, schuettelt ihn:Sie

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