Pavel: “Vorher, einen Cognac!”
Die drei Gaeste nehmen wieder Platz und trinken. Ge-heimrat Blumentopf scheint es am noetigsten zu haben.
Geheimrat Rumfutsch: “Mir ahnt allerlei.”
Oberst Schalk: “Intrigen und Machenschaften sind frem-de Begriffe fuer einen alten Soldaten.”
Pavel: “Soviel begreifen Sie, ich habe den Protektorvon Boehmen-Maehren beruehmt gemacht. Gewissen Per-sonen ist er zu gross geworden.”
Oberst Schalk: “Zweifellos, Wer nahm schon mal amTelephon historische Aeusserungen des Fuehrers ab — der-massen historisch, dass unsereinem der Verstand stillsteht.”
Geheimrat Blumentopf, begeistert: “Keinem seiner Quis-linge hat der Allgewaltige sein Recht auf jeden erwuensch-ten Todesfall uebertragen, nur unserem deutschstaemmigenProtektor!”
Geheimrat Rumfutsch, zieht ein Telegramm hervor:“Noch mehr. Eine Minute bevor Kommissar Blumentopfmich verhaftete—.”
Geheimrat Blumentopf: “Damals war ich immer schonGeheimer Oberkommissar.”
Geheimrat Rumfutsch: “Eine Minute vorher lief diesechiffrierte Drahtmeldung des Feldmarschalls von Brauchitschbei mir ein. Erst in meiner Haft konnte ich sie entziffern.Geruhen Excellenz selbst zu lesen.”
Pavel, liest: “Der Feldmarschall bestaetigt sein Tele-phonat mit Hauptmann Krach. Der Fuehrer hat beschlos-sen, dem Protektor sein Verhaeltnis zu der tschechischenSchauspielerin Schatzova in Gnaden zu bewilligen. Er er-hebt die Schatzova in den Stand einer Ehrendeutschen.”
Jubel der Geretteten, aller drei: “Heil Hitler !”
Oberst Schalk: “Die Schatzova schenkt uns das Le-ben. Dies Glas der Schatzova!” Er trinkt aus.
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