klaert sich aus der Schwierigkeit, in den Besitz des Tele-gramms zu gelangen.”
Heydrich: “Halten Sie mich nicht mit ueberfluessigenErklaerungen auf! Meine unmittelbare Pflicht verlangt,dass ich die Kuenstlerin von dem unerhoerten Gnaden-beweis in Kenntniss setze. Wohin?” Er stuerzt nach demAusgang im Vorraum der Loge.
Hauptmann Krach: “Eure Excellenz verwechseln dieTueren. Die andere, wenn ich bitten darf, fuehrte schongestern auf die Buehne.” Er oeffnet und tritt zurueck.
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Die Buehne ist schon leer. Der Feuerwehrmann salu-tiert wie gestern. Durch den Hintergrund gehen wenigeArbeiter. Der Inspizient, schon im Mantel, stutzt — glaubtdennoch, den Protektor gruessen zu muessen.
Heydrich, tut einen Schritt zurueck : “HauptmannKrach!”
Hauptmann Krach hatte abgewartet, ob der Protek-tor weiter begleitet werden will. Schnell verlegt er demInspizienten den Weg: “Abtreten!”
Der Inspizient: “Aber Herr Hauptmann! Wir kennenuns doch.”
Hauptmann Krach: “Wenn Sie mich kennen, gehor-chen Sie!"
Der Inspizient, verneigt sich seitwaerts gegen den Pro-tektor, in dieser schiefen Haltung geht er ab und mur-melt: “Der Hauptmann ist auch nicht mehr derselbe. DieDeutschen lernt man nie aus.”
Heydrich, fuer Hauptmann Krach: “Sie haetten denMann nicht fortschicken sollen. Wer meldet uns der Kuenst-lerin?”
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