hat mich schrecklich hergenommen. Ein widerwaertigesHaus.”
Heydrich , stumme Frage an Hauptmann Krach, derdiskret wegsieht. Heydrich versucht allein zu verstehen:“Sie meinen das Publikum? Es war sehr beifallslustig. Siesind gefeiert worden.”
Milo Schatzova: “Danke. Im Nacken hab’ ich die feind-liche Stimmung gespuert.”
Die Garderobiere: “Gleich hat sie ihren Weinkrampf.Pavel! Bist du heute ganz dumm geworden?”
Aus dem Vorhang der anstossenden Garderobe grei-fen zwtei Haende und reissen sie zurueck. Ehe sie auchnur einen Seufzer tun kann, ist sie verschwunden.
Milo Schatzova, lacht gereizt: “Jemand, der aufpasst.”
Hauptmann Krach, ohne gefragt zu sein: “Excellenzerinnern sich, auch gestern abend war die Person betrun-ken.”
Heydrich : “Es ist mir nicht aufgefallen.” Drohend:‘ Mir faellt auf, dass wir Zuhoerer haben.”
Hauptmahn Krach: “Melde gehorsamst, in der ande-ren Garderobe kleidet eine andere Schauspielerin sich an.”
Heydrich : “Und hat Maennerhaende?”
Milo Schatzova: “Wollen Sie es wissen? Der Wokurkawar es.”
Heydrich : “Er war bei dir, bevor ich eintrat!”
Milo Schatzova: “Was weiter? Ich und mein Kollege,wir haben uns ueber die Stimmung im Hause beklagt.”
Heydrich : “Ich — hab’ ihn mir angesehen. Der istnicht fuenfzig, im letzten Aufzug war er keine dreissig alt.”
Milo Schatzova: “Von wem sprechen Excellenz?”
Heydrich : “Verstelle dich nicht!”
Milo Schatzova: “Dafuer bin ich Schauspielerin. Wennihr die Universitaeten schliesst!” Sie hat sich jetzt doch
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