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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Der Kammerdiener ist hinter Pavel erschienen:Ge-ruhen Excellenz, die Dame droben bittet dringend, IhrenAuftritt abzukuerzen. Es sei geraten. Sie kenne das Theater.

Anschwellendes Volksgemurmel.

Auch bei den Arbeitern, die Heydrich verurteilt hatte:Der Pavel hat seine Freundin droben, verfluchter Kerl.

Sogar bei den Soldaten:Klar. Der Eine wohnt oben,der ist es. Dieser da hat sich draussen herumgetrieben undhier will er treten.

Der Aufgeweckteste gelangt zu einem eigenen Ent-schluss: "Fasst ihn!"

Aber Heydrich ist nicht zu finden. Von allen unbeach-tet hat er den dunkelsten Winkel erreicht, dort trifft erden Sturmbannfuehrer.

Der Sturmbannfuehrer:Willkommen, Excellenz. Ichlasse es bei der Excellenz.

Heydrich : "Gerade Sie haette ich besser nicht erschos-sen.

Der Sturmbannfuehrer:Was wollen Sie, jetzt bin icherschossen. Und Sie?

Heydrich :Jellinek, helfen Sie mir aus dem Burg-hof! Sie machen Ihr Glueck.

Der Sturmbannfuehrer:Gluecklich war ich, als ichan nichts zweifelte. Jetzt frage ich mich: Jellinek willst du.heissen und froehlicher Rheinlaender sein?

Heydrich :Aber Sie sind Sturmbannfuehrer!

Der Sturmbannfuehrer:Gewesen. Ich trat das Kom-mando ab.

Heydrich :Ich uebergebe es Ihnen aufs neue.

Der Sturmbannfuehrer:Wer? Sie? Oder Sie?

Heydrich :Sturmbannfuehrer! Saeubern Sie mit IhrerMannschaft den Burghof! Ich befehle.

Der Sturmbannfuehrer:Wo sind Befehle, wo wird

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