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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Ein Begleiter der lachlustigen Dame: “Auch ich bin In-dustrieller. Trotzdem muss man Vernunft annehmen.”

Die scharfe Dame: "Sind eh’ nur Reden."

Der Unbeteiligte: “Mich geht es nichts an, nicht malein Industrieller bin ich. Indessen ist mir, als habe euer Fueh-rer schon aehnlich geredet.”

Praesident Meyer: "Und wie ging es weiter?”

Der Unbeteiligte: “Entgegengesetzt. - Wird noch langeso gehen.”

Die Arbeiter dort vorn begeistern sich, sie rufen "nazdar!"

Die Soldaten, anstatt die Arbeiter zurechtzuweisen, wie-derholen den Ruf — tschechisch; mancher kennt geradedies eine Wort.

Geheimrat Rumfutsch: “Ohne vorgreifen zu wollen, ichsaehe mich lieber anderswo.”

Oberst Schalk, in Unruhe: “Ein alter Soldat verlaesstnicht heimlich den Ort seiner befohlenen Pflicht.”

Geheimrat Rumfutsch: “Wem schulden Sie Gehorsam?Der Eine redet bolschewistisch und tschechisch. Der Zwei-te, der Sie haengen wollte, ist selbst gefluechtet.”

Oberst Schalk: “Gefluechtet?” Er sucht umher: “Wahr-haftig, wo haben wir Heydrich gelassen!”

Wokurka: “Nur getrost, die Herren! Er ist in guter Ob-hut. Ich bezeuge: Hauptmann Krach verschwand zugleich."

Der Unbeteiligte: "Und wer noch? Der ganz Unbetei-ligte muss es euch sagen: ein Herr von der Gestapo , Pom-meranzenoel oder wie er sich nannte.”

Oberst Schalk: “Blumentopf! Es kam mir hier gleich soleer vor.”

Geheimrat Rumfutsch: “Unmoeglich. Er war gefesselt.Von Hauptmann Krach sogar."

Wokurka: "Fesseln Sie mich! Ich zeig’ Ihnen den Trick.

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