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Lidice : Roman
Entstehung
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Es wird Morgen. Alle wachen.

Doktor Holar verbindet die Wunde 1 neu.

Lyda, reicht ihm das Verbandszeug, sie fragt leise:“Kein Fieber mehr?”

Doktor Holar, erstaunt: “Das waere viel verlangt. Siewissen doch nicht —

Lyda: “Des Nachts sprach er so sehr erhitzt, dass da-von auch wir beide,” sie zeigt Milo, “fiebrig redeten.”

Waehrend Doktor Holar weiter arbeitet: “Sagen Sie nur,was ich noch nicht weiss!”

Doktor Holar: “Oh! Nicht viel. Das Herz waere ge-troffen worden, wenn dieser begabte Juengling sich festentschlossen haette in das brennende Dorf zu rennen. Zu-letzt machte er eine Wendung, ganz unbedeutend, nach

dem reissenden Bach, auch der Bach haette den Zweck

erfuellt, und das rettete ihn.”

Lyda: “Nichts von Zufall! Pavel soll leben.”

Doktor Holar: "Auch Sie, mein Kind. Wir alle, unddas ist keine kleine Aufgabe, wo wir stehen.”

Jaroslav: “Heute wird unser Berg neu angegriffen."

Milo Schatzova: “Oder besser, wir erobern das ausge-brannte Dorf.”

Wokurka: “Warum besser? Ich bin der brave SoldatWokurka oben wie unten. Du, Milo, faellst nicht. Fang’dir mit dem Fallen nichts an, Heldenjungfrau! Reich* mirdie Thermosflasche!”

Milo: “Kaffee gibt es keinen mehr.”

Wokurka: “Da hoert alle Rechtschaffenheit auf. Lieberleg ich mich auf die faule Haut, wie Pavel.”

Pavel: “Nur aufstehen und kaempfen! Wann werd’ iches koennen, Doktor Holar?“

Doktor Holar, hat die bewaldete Stelle verlassen, auf

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