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Die Meßkataloge des 16., 17. und 18. Jahrhunderts in den Bibliotheken zu Königsberg i. Pr. : Ein Nachtrag zu G. Schwetschkes Codex nvndinarius / von Ed. Krause
Entstehung
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1718. O.-M. M.-M. 1719. O.-M. M.-M. 1720. O.-M. M.-M. 1721.O.-M. M.-M. 1722. O.-M. M.-M. 1723. O.-M. M.-M, 1724. O.-M.M.-M. 1725. O.-M. M.-M. 1726. O.-M. M.-M. 1727. O.-M. M.-M.1728. O.-M. M.-M. 1729. O.-M. M.-M. 1730. O.-M. M.-M. 1731.O.-M. M.-M. 1732. O.-M. M.-M.

Von den buchhändlerischen Anzeigen*) wären noch folgendeboaclitenswerth:

1701. O.-M. Denen Buchhändlern und andern zur Nachricht,dass Herr Joh. Völcker in Frf. an der Oder, seines sei. VatersEupert Völckers gantze in Berlin befindl. Buchhandlung mit Verlag,Sortiment und allen Eechten an Joh. Christoph Pape«, Buchhänd-lern daselbst abgetreten.

1701. M.-M. Ein Prodiger bietet eine Sammlung von Pre-digten den Buchhändlern zum Verlage an.

1702. M.-M. Anzeige, dass von der nächsten Neujahrs-Messe(1703) ab ein Katalog zu dieser Messe erscheinen werde, weil indenen Leipziger Ostor-Messcn der Catalogus Universalis so starkund über Proportion anzuwachsen pfleget.

1703. M.-M. So ist auch zu erinnern, dass (1.) künft'tigoNeu-Jahrs-Mess G-. G-. gleichwie vormahls ein Catalogus LibrorumUniversalis gedruckt werden soll. (2.) Dass die Herren Buch-händler die Zettel doch nicht so confuse untereinander schreiben,sondern nach denen Facultäten ordentlich setzen. Auch (3.) dieLateinischen Titul verständlich abfassen mögen, deren unterschie-dene difsmahl eingelaufen, welcher Bedeutung man nicht penetrirenkönnen, und gleichwohl notable Aenderungen darinnen den Ver-legern bedenklich fallen. (4.) Dass sie die jenigen Zettel, so imFranckfurter Catalogo bereits stehen, doch zurückhalten. Und (5.)wenn ein Buch in zweyen Messen unter denen praesentibus ge-standen, sich daran genügen lassen; wenn aber neue Editionesheraus kommen, solche anmercken. Und (6.) die Zettel, welchesohne alle incommoditö geschehen kann, in Zeiten einsenden mögen.

1709. M.-M. Denen Buchhändlern wird bekannt gemacht,dass Johann Völcker, von Franckfurt an der Oder, das Privilegium,so er von der Hochpreissl. Königl. Schwee!. Pommerischen Regier-ung erhalten, um daselbst einen offenen und freyen Buchladen inStettin zu halten, dabey er aller Oner. public, befreyet und exemtist; Ingleichen eine Parthey gewisser Verlags-Bücher mit ihrenspecial darüber erhaltenen Privilegien und Eechten in bevorstehen-der Leipziger Michaelis-Messe verkaufen will. Wer dazu Belieben

*) Leider ist mir bei Abfassung dieser Mittheilung dieBeschreib-ung der auf der Hamburger Stadt-Bibliothek befindl. Bücher-Mess-Kata-loge von M. Isler" nicht mehr zugänglich; jedoch dürften bei der Selten-heit der Isler'schen Arbeit dieselbe gelangte nicht in den Handeleinige Wiederholungen kaum schaden.