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Am Schlüsse: Datum Münchn ansrentag nach Francisco, der mynndernjarzal, jm XXvj.
(München , Hans Schobser). Folioblatl.In München (NeichSarchiv).
3917. ^ Herzogliches Mandat zurRüstung gegen die Türken. DatumMünchen Sampftag nach Francisci.Anno :c. xxvj.
(München . Hans Schobser Folioblatt. — InMünchen (Reichsarchiv).
3918. Verkünd zedl.
o. O. n. I. (München , H. Schobser 1ö2i!).Großfolioblalt mit Beglcilzctlel ^LollzugSordre).Wnrde von allen Kanzeln verlesen: Bnsicrmcch-nnng wegen der Türken. — In München (Hof-bibl. u. Reichsavchiv).
3919. *, Mandat des AugsburgerRaths gegen heimliche Beherbergungvon Fremden, welche mit Verlust desBürgerrechts bedroht wird. Ertandtaufs den zwenvndzwaintzigisten Tag desMonats Februarij, Anno zc VigesimoSexto.
(Augsburg). Ouartblatt. — In Augsburg .
3920. * Mandat des AugsburgerRaths gegen Fluchen, schwören undZutrinken, auch das Ausschenken vonWein, Bier und Meth nach 9 Uhr.Berufst vnd offenlich verkündt AufSontag den XXI tag Octobris Anno?c. XXVI
(Augsburg). Folioblait. ^- In Augsburg (Stadtbibl. u. Stadtarchiv) u. im Germ.Museum.
3921. Barbali. > Ein Gespräch.XVrtzwilig wie ein mllter woltDz jr tochter in. ein kloster soltDie muter selb hie ouch zuhörtWie jr tochter die pfaffen lert.
Hiltprand Stlilgang. Damian Ly- I ren-nagel. Pfarrer von Bildstocken , s Se-bold fläschensuger. Doctor Vriel Tra-ckenschmär. Saul Schwynflügel. j GredyDorffnäpper von Grobenwyl I im Filtz-tal.
Dise sind überwunden garVon einer tochter vm eylf jar,
Die wolt nit in ein Kloster gonWyl Gott kein bott darüb hat thon
XXVI
Sunder wercken nach Gottes gheiß,Sich selb neereu in irem schwenßAm Schlüsse:Da solt du sn aber wol vsfägengrad wie ein polierter schwytzer tägenGeben im M. D. XXVI. jar
o. O. (Zürich , Chr. Froschower). 5 Bog. 8.(letzte 2 Bl. leer). Gespräche in Reimen vondem ungemrnnlcu Niclauö Manuel, die wederGrüncisen noch Gödckc kannten. — In S.Galle» (Stadtbibl.). Anfang:
Die muter zum Barbalin.Ach Gott vns armen, wz essend wir hütwenig habennel hlld wir, zwey brot, sust nütIst dz nit ellend, vü ein iamertal,groß arbcyt han, snnst nütS liberal
3922. Ein gesprech, vonn einer mu-ter j mit ir tochter, sy in ein klost d'zu bringe, ouch I demnach etlich münchvnd Pfaffen argu- > ment, nämlich HerrHiltprand Stulgang d' j Pfarrer vonBiltstockcn, Herr Doctor Vnel j Tracken-schmer, Brno ' Saulus Schwynflü ^ gel,Brud' Sebold Fläschesuger Herr Damiä
! Lyrenagel, ouch ein pliriu GrediDorfnäper s voll Grobewyl im Filtztal,Vnd wz j die toch- I er vß dem Cuan-gelio zn antwurt gibt. Am Schlüsse:Geben jm. M. D. xrvj. jar
o. O. (Zürich , Chr. Froschower). 5 Bog. 3.(letzte 2 BI. leer) m. Titclholzsch, — In Mün-chen . Loleinne, Libl. clram. nn. 49ii4.Die muter zum Barbcli.Acb got, ach got wz esscd wir hüt wir armelüt
wir häd zwei brot ein weuig habermcl vnsüst nüt
Fernere Ausgabe»:
Das Barbeli. Ci» gesprüch von» einer mn-ter mit jr töckter, . . Zürich , Angnstin Fließo. I. (e. Iü-10). Bog. L. ,n. Tilelholzsch. —I» München .
EJn gespräch von einer Mutter mit jrcrTochter . . Kl. 0. XI.III. o. O. (Bern , M.Apiarins). 10 Bog. 4. m. Tilelholzsch. — InMünchen .
3923. Ain spruch von der Ordnungains Ersamcn Nadts zu j Vlm, abzu-stellen die Gottlosen lasier vnd sünd,Nemlich, das zutrinken, j Gottslesterung,vnd Eebruch, auch der Pfaffeu Huren,
> berufst aufs den achtenden tag Mer-tzen, j im M. D. xxvj. Jare.