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1 (1838)
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78
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Lieder.

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Alle», die mich tadelnd hassen,Die iiicin Leben voller FrcndcZ)!ich nicht/ aus verstelltem Neide,Ungestört gemessen lassen;Diesen Thoren, diesen allenMag ich °° 5) nicht gefallen,Mag ich, sag ich/ nicht gefallen.

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Alten die der Wein verjüngt,Die mit zitternd schwachen Tönen,Wenn die Zugend munter singt,Ihr noch gleich zu scvn sich sclincn;Weibern, die, was an sich zieht,Reit; und Jugend noch nicht flicht,Die des Schicksals harte HandWcibsche» Männern zugewandt;Zunge» Wittwen, die sich grämenFlohr und Trauer um zu nelmien,Und mit schwcrgcrcitztcn ZährenNur den andern Mann begehren;Dichtern, die wie Dichter küssen,Nichts als sich zu freuen wissen;Dichtern, die wie Dichter zechen,Nie versagten Bcvfall rächen;Dichter», die bei Kns; und WeinMiltons lasse» Miltons scvu;f1-)Dichter», die im Scherze stark,Mit Geschichten voller MarkMuntern Mägdchcn munter lehren,Was die Mutter ihnen wehren;Dichtern die mich spottend bessern,Kleine Fchlcrchcn vergrösscrn,Das; ich sie in ihrem SpieleDesto lächerlicher fühle;

5) L - - 47»7.

-ft) Dichtern, die wie Dichter lieben,Alte Weiber nur betenden;Dichtern, die wie Dichter trinke»,Voll in Schlaf, wie Dichter, sinken;Dichtern, die bey Kitt! »nd WeinSich wie wiirdgc Dichter freun; 17>l7,