i»id Erzählungen. 11 l
Der Künstler war ei» schalkschcr Mann,Der gern der Einfalt lachte,lind Dnmmc gern noch dümmer machte,Und ficng im Scherz zu fragen an:„Was wollt ihr denn für eines?"
„Je nun, spricht Matz, ein wacker feines.„Wir werden sehn, was ihr uns gebt."
„Das glaub' ick rvohl, allein das frag' ich nicht.„Ein todtes, oder eins das lebt?"
Hans guckte Matzen und Matz Hansen ins Gesicht.
Sie öffneten das Maul, allein cS redte nicht.
„Nun gebt mir doch Bericht.
„^abt ihr den Pater nicht gefragt?"
„Mein Vlnt! spricht endlich HanS, der ans dem Traum erwachte,
„Mein Vlnt! er hat uns nichts gesagt.
„Weißt du es, Matz?" — „Ich dachte;
„Wenn du's nicht weißt; wie soll ich's wissen?"
„So rverder ihr den U)cg noch einmal gehen müssen."
„Das wollen wir wohl bleiben lassen.
„Ja, wenn es nicht zur Frohue wär."
Sie denken lange hin und her,lind wissen keinen Rath zu fassen.Doch endlich fallt es Matzen ein:„Je! HanS, sollt's nicht am besten seyn,„Wir kauften eins das lebt? — Denn sich,„Ist'S ihm nicht recht, so macht's ja wenig Müh,„Wär's auch ein Ochs, es todt zu schlagen."„Nu ja, spricht Haus, das wollt' ich eben sagen:„So haben wir nicht viel zu wagen."
Das war ein Argument, ihr Herren Theologen,Das Hans und Matz ex tuio zogen.