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Der Schatz.
S.elio. Wirst du--
XNaskarill. Bedenken Sie doch nur — —L,elio. Noch ein Wort!
Staleno. Vor allen Dingen aber, Herr Lelio, müßten Siemir einen Anschlag von dem Vorwerke, und ein aufrichtigesVcrzcichniß von allen Schulden, die Sie darauf haben, geben.Eher läßt sich nichts sagen.--
Aelio. Gut, ich will sogleich gehen und beides aufsetzen.
— Wann kann ich Sie wieder sprechen?
Sraleno. Sie werden mich immer zu Hause treffen.Aelio. Leben Sie wohl unterdessen, (geht ab.)
Siebender Auftritt.Staleno. Maskarill.Maskarill. (bey Seite) Jetzt muß ich ihm wider seinenWillen einen guten Dienst thun. Wie fange ichs an? Pst! —
— Verziehen Sie doch noch einen Augenblick, Herr Staleno —Sraleno. Was giebts?
Maskarill. Zch sehe Sie für einen Mann an, der einewohl gcmcyntc Warnung, wie cs sich gehört, zu schätzen weiß.
Staleno- Du siehst mich für das an, was ich bin.
rNaskarill, Und für einen Manu, welcher nicht glaubt,daß ein Bedienter seinen Herrn eben verrathe, wenn er nichtüberall mit ihm in Ein Horn blasen will.
Sraleno. Ey freylich muß sich ein Diener des Bösen, dassein Herr thut, so wenig als möglich theilhaftig machen. —Aber wozu sagst du das? Hat Lelio wider mich etwas im Sinne?
Maskarill. Seyn Sie auf Ihrer Hut: ich bitte Sie, ichbeschwöre Sie! Bey allem beschwöre ich Sie, was Zhncn aufder Welt lieb ist: bey der Wohlfahrt Ihres Mündels; bey derEhre Ihrer grauen Haare--
Sraleno. Du sprichst auch wirklich, wie ein Beschwörer.
— — Aber wcßwcgcn soll ich auf meiner Hut seyn ?Maskarill. Des Anerbietens wegen, das Zhncn Lelio
gethan hat.
Staleno. Und wie so?
XNaskarill, Kurz, Sie und Ihr Mündel sind Verlorne