Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
565
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Minna von Bariihcli».

Franciska- Ganz gewiß, gnädiges Fräulein, glaubt dieserHerr, den Major von Tcllhcim noch hier zu finden.

Riccaut- Zß so! — l^e Mjor <Ie ^elllieim; juste, mabelle enfsnt, c'e5t lui c^ue je cinzrcne. On ett-il?

Franciska- Er wohnt nicht mehr hier.

Riccaut. Comment? nok vor vier nn swanzik Stundhier logier? Und logier nit mehr hier? Wo logier er denn?

Das Fräulein, (die auf ihn zukömmt) Mein Herr, —

Riccaut. ^k, NacZgme, — Mademoiselle, — ZhroGnad verzeih —

Das Fräulein. Mein Herr, Ihre Irrung ist sehr zu ver-geben, und Zhrc Verwunderung sehr natürlich. Der Herr Ma-jor hat die Güte gehabt, mir, als einer Fremden, die nichtunterzukommen wußte, sein Zimmer zu überlassen.

Riccaut. voilä nie le8 nolitelles! O'est un tres-ga-lant-nnmme cme ce IVlsjor!

Das Fräulein. Wo er indeß hingezogen, — wahrhaftig,ich muß mich schämen, es nicht zu wissen.

Riccaut. Zhro Gnad nit wiß? CeK äommsAe; j'enluis luclie.*)

Das Fräulein. Ich hätte mich allerdings darnach erkundi-gen sollen. Freylich werden ihn seine Freunde noch hier suchen.

Riccaut- Zk bin sehr von seine Freund, Zhro Gnad —

Das Fräulein. Franciska, weißt du es nicht?

Franciska- Nein, gnädiges Fräulein.

Riccaut. Zk hätt ihn zu sprck, sehr nothwcndik. Zk kommihm bringen eine Z>IouveI.e, davon er sehr frölik seyn wird.

Das Fräulein. Zch bctaucrc um so viel mehr. — Dochhoffe ich, vielleicht bald, ihn zu sprechen. Zst es gleichviel,aus wessen Munde er diese gute Nachricht erfährt, so erbieteich mich, mein Herr —

Riccaut. Zk versteh. — IVIsclemoilelle n-nle sr-ineo!«?IVIuis lim« tioutez lelle cme je Is vois! — t^a tlemunclectoit Inen iinuoüe; Von« me n-ir«.! (inneres, ^Isdemoiselle. —

Das Fräulein. Mein Herr —

°) mor>.illv i» der Handschrift.