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Nathai, der Weise.
Hätt's ihn den Glltcn nennen müssen. DennIhr stellt Euch gar nicht vor, wie gut er ist.Als er erfuhr, wie viel Euch Rccha schuldig:Was hätt', in diesem Augenblicke, nichtEr alles Euch gethan, gegeben!
Tempelherr.
Ey!
Daja.
Vcrsuchts und kommt und seht!
Tempelherr.
Was denn? wie schnell
Ein Augenblick vorüber ist?
Daja.Hätt' ich,
Wenn er so gut nicht war', es mir so langeBey ihm gefallen lassen? Mcynt Ihr etwa,Ich fühle meinen Werth als Christinn nicht?Auch mir wards vor der Wiege nicht gesungen,Daß ich nur darum meinem EhgemahlNach Palästina folgen würd', um daEin Zudcnmädchcn zu erziehn. Es warMein lieber Ehgemahl ein edler KnechtZn Kaiser Friedrichs Heere —
Tempelherr.
Von GcburthEin Schweißer, dem die Ehr' und Gnade wardMit Seiner Kaiserlichen MajestätZn einem Flusse zu ersaufen. — Weib!Wie viclmal habt Ihr mir das schon crzchlt?Hört Ihr denn gar nicht auf mich zu verfolgen?
Daja.
Tempelherr.Za, ja, verfolgen.Ich will nun einmal Euch nicht weiter sehn!Nicht hören! Will von Euch an eine ThatNicht fort und fort erinnert seyn, bey der