Rathan der Weise.
Sittah.
O, möglicher wär' nichts! Denn Assad warBey hübschen Christcndamcn so willkommen,Ans hübsche Christcndamcn so erpicht,Daß einmal gar die Rede ging — Nun, mm;Man spricht nicht gern davon. — Genug; ich habZhn wieder! — will mit allen seinen Fehlern,Mit allen Launen seines weichen HerzensZhn wieder haben! — Oh! das Mädchen mußIhm Nathan geben. Mcynst du nicht?
Sittah.
Ihm geben?
Ihm lassen!
Saladin .Allerdings! Was hätte Nathan,So bald er nicht ihr Vater ist, für RechtAus sie? Wer ihr das Leben so erhielt,Tritt einzig in die Rechte deß, der ihrEs gab.
Sittah.Wie also, Saladin? wenn duNur gleich das Mädchen zu dir nähmst? Sie nurDem unrechtmäßigen Besitzer gleichEntzögest?
Sittah.
Noth nun
Wohl eben nicht! — Die liebe NcubcgicrTreibt mich allein, dir diesen Rath zu geben.Denn von gewissen Männern mag ich garZu gern, so bald wie möglich, wissen, wasSie für ein Mädchen lieben können.
Nun,
So schick' und laß sie hohlen.