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2 (1838)
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Nathan der Weise.

Nicht ihn lind mich!

(auf Nathan zueilend)Ihr nehmt und gebt mir, Nathan!Mit vollen Händen beydes! — Nein! Ihr gebtMir mehr, als Zhr mir nehmt! unendlich mehr!

(Rccha um den Hals fallend)Ah meine Schwester! meine Schwester!

Nathan.

Blanda

Bon Filncck!

Tempelherr.Blanda ? Blanda? — Rccha nicht?Nicht Eure Rccha mchr? — Gott ! Zhr verstoßtSie! gebt ihr ihren Christcnnamcn wieder!Verstoßt sie meinetwegen! — Nathan! Nathan!Warum es sie entgelten lassen? sie!

Nathan.

Und was? — O meine Kinder! meine Kinder! —Denn meiner Tochter Bruder wär mein KindNicht auch, — sobald er will?(Indem er sich ihren Umaruumgcn überläßt, tritt Saladin mit unrnhigcmErstaunen zu seiner Schwester.)Sa lad in.

Was sagst du, Schwester?Sittah.

Ich bin gerührt...

Sa lad in.Und ich, — ich schaudereVor einer großem Rührung fast zurück!Bereite dich nur drauf, so gut du kannst.

Sittah.

Wie?

Saladin .Nathan, auf ein Wort! ein Wort! —

(Indem Nathan zu ihm tritt, tritt Sittah zu dem Geschwister, ibm ihreThcilnchmung zu bezeigen, und Nathan und Saladin sprechen leiser.)Hör! hör doch, Nathan! Sagtest du vorhinNicht — ?