Klconnis,
Euphacs.
Warum sindDes Kriegers Wunden nicht so bald geheilt,ZllS bald sein Muth nach neuen durstet! SchonDer ncmite Tag, daß der zerschmetterteVcrtheidgungsarm des schweren Schilds entwöhntlind die vom Speer durchstc-chne Seite nichtDen Panzer leiden will! Der neunte Tag!Zu viel der aufgcdrungncn Last! Zu viel
Auf eine Schlacht, die dennoch--Hätte mir
7V Ein holdcrS Schicksal diese Wunden bisAnr letzten tödtlichcn geborgt! Wie gernWollt ich alsdann, ich ganz Gefühl, ganz Schmer;Für eine sieben blntc»; wenn ich heutNur, meiner Glieder Herr, und meines SohnSGefährte wäre! Meines SohnS! — VielleichtDaß eben jetzt--
Philäns.
Nun reißt sie zicgclloS,Die kranke Phantasie, ihn fort! Mich schmerztDer Zärtliche —
Euphacs.Des Todes kalter SchaurDurchläuft mich; starrendes Entsetze» sträubt80 Das wilde Haar zu Berge —
Philäus.
Höre mich!EuphaeS.
Dich hören? Kann ich? — Sieh! Er ist umringtWo nunmehr durch? Sich Wege hauen, Kind,Erfordert andre Nerven! Wage nichts!Doch wag es! Hinter dich! Bedecke schnellDie offne Lende! Hoch das Schild! — Umsonst!In diesem Streiche rauscht der Tod auf ihnHerab. Erbarmuug, Götter! — Ströme BlutsEntschießcn der gespaltncn Stirn; er wankt;