haben. Erst weiter hinter ihnen rangieren die Deutschen mit zopfigen lateinischen Abhandlungen, meistens ohneeinen Funken Humor, von wenigen Ausnahmen ab-gesehen. Aus der Gegenwart oder der jüngsten Ver-gangenheit sind wenige originale Werke zu nennen.Von neueren Schriften, die sich mit dem Furz be-fassen, seien erwähnt: „he conservateur de la sante,Volumen incomparable, renfermant l'art de peter elde chier, suivi de pieces odorifeerantes et diversesmatieres de bon gout. Monauq (ca. 1850), ä l'enseignedu gros Prussien pres de Quatre Vents." — „Pelerianaou l'art de peter, Vesser et roter ä l'usage de personnesconstipes, graves, melancoliques et tristes. Au Pays desBonnes Odeurs, Pete-en-l'air, libraire - editeur 1880."— „Die Wohlthat des F____s erkläret: Oder die Fun-damentall Ursache der Kranckheiten, denen das schöneGeschlecht so sehr unterworffen zu seyn pfleget, unter-suchet: Wo a posteriori bewiesen wird, daß die meisteninnerlichen Besch wehrungen, so ihnen anhängen, solchenFlatulentzen und Blehungen, denen nicht zu rechter ZeitLufft gemacht wird, zuzuschreiben: und in SpanischerSprache abgefasset von Don Fartinando PuffendorfiProfessor Bumbast, auf der Universität Crackau. Nunaber dem deutschen Frauenzimmer (so kein Holländischverstehet) zum Besten, auch ihrer Frau Mutter-Spracheanvertrauet. Von Flatulent Puffendorff GeheimenKammer-Diener und F—löh-Fänger der Gräfin vonSeufzer-Hayn in Hinter-Pommern. Langfart in Irland ,bey Simon Bumbumbard, in der Windmühle der Quat-scherstraße gegenüber," 1738, 8°, 16 S.In dieser kleinen, nur 16 Seiten starken Schrift mitdem ellenlangen Titel soll bewiesen werden: 1. Naturund Wesen der Fürze; 2. deren üble Folgen; 3. die
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