Amphitheatrum I, 348/349, worin eingehende Ausfüh-rungen mit Nachweisungen über das antike Latrinenwesenenthalten sind, die von Ersch und Gruber in ihrem be-kannten Lexikon anscheinend mitverwertet wurden.In „J. Ravisii Textoris officinae Epitome, Lugduni,Gryphius i5g3", findet sich ein Abschnitt: „In latrinismortui aut occisi", worin die bekanntesten Persönlich-keiten der Weltgeschichte, die auf dem Abort gestorbensind oder das Licht der Welt erblickt haben, aufgezähltwerden.
England hat seinen Swift als Verfasser eines Skato-logikums, das ins Französische übersetzt wurde: „hegrand Mister e, ou Varl de mediter sur la garde-robe,renouvele et devoile par l'ingenieux docteur Swift, avecdes observations historiques, politiques et morales, quiprouvent l'antiquite de cette science et qui conliennentles usages differents des diverses nations par rapport äcet important sujet, trad. de l'anglais (par l'abbe Des-fontaines)", La Haje, Van Düren 1729, pet. in 8°. Diezweite Ausgabe von 17 t\ 3 hat einen etwas abweichendenTitel: „L'art de mediter sur la chaise percee, par l'auteurde Gulliver Vaine. Avec un projet pour bätir et entretenirdes iMtrines publiques dans la ville et faubourgs de Paris,sous la direction d'une compagnie, dans laquelle 0.1pourra s'interesser en prenant des actions. Dublin , del'impr-du docteur Swift", 17/^3, in 12". Diese kleineSchrift ist nach der „Bibliotheca scatologica" eines deramüsantesten Produkte. Nach einer ironischen Einlei-tung an den Dr. W... d (Woodward) überläßt sich Swiftphilosophischen Betrachtungen über die Würdigkeit sei-nes Themas. Er weist vor allem auf die Wichtigkeithin, die der Staat auf Grund der Aufsicht über die Fä-kalien dieser ganzen Materie beilegen müßte und ver-
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