PANS STUNDE
Ein leises Flimmern gleitet über Feld,Ermattet neigen sich die gelben Ähren,Der Sonnenschein liegt blendend auf der WeltMit blassem Duft, mit heißem vollem Schwären.Müd fließt der Bach - die grauen Weiden,Sie senken sich, die unterm Mittag leiden.
Aus grünumbuschten Hütten steigt der Rauch
Hinauf zum wolkenlosen Blau,
Und unbeschattet lechzend ruhen auch
Das weite Feld, die gelb versengte Au.
Ein stilles Grauen lagert auf der Welt,
Das sie mit heißem Atem still umfangen hält.
Es glüht die Erde hell, mit schwachen Stößen
Erzittert sie, als wollte sie sich kühn
Von ungewohnter Kleidung schnell entblößen,
Um nackt aufs neue hinzublühn.
Ein leises Flimmern gleitet über Feld -
Ermattet ruht vom Ringen aus die Welt.