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1 (1931) Von der ältesten Zeit bis auf Kaiser Konstantin
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Siebentes Buch

Rom als Kaiserresidenz und Reichs-hauptstadt 14 bis 324 n. Chr.

Kapitel 1.

Die Kaiser.

i.

jie in den Überschriften dieses Buches und dieses Ka-! pitels bezeichnete Periodisierung beruht auf dem! Gesichtspunkt, daß die Zeit der dem Augusteischen Prinzipat folgenden heidnischen, besser gesagt po-lytheistischen Kaiser, mit dem Eintritt des Tiberius in das Impe-rium im Jahre 5 n. Chr., womit Augustus tatsächlich aus derRegierung ausschied, beginnt, und daß diese Zeit durch die imJahre 324 einsetzende Alleinherrschaft des Constantinus been-det wird, mit welcher die Anerkennung des Christentums ver-bunden war und auf welche alsbald die erste allgemeine Kirchen-versammlung, 325 in Nicaea folgte.

Die in nebenstehender Zeittafel verzeichneten Imperatoren*)sind bis zum Jahre 192 (abgesehen von den Jahren 68—69) ein-ander in dynastischen Gruppen gefolgt, welche einer ungeschrie-benen Sukzessionsordnung auf der Grundlage des Familienzu-sammenhanges entsprachen, nämlich:

1. vier Julier (Claudier): Tiberius, Caligula, Claudius ,Nero („Julisch-Claudische Dynastie “) 14—68.

*) Imperator ist der seit Claudius ständig als Haupttitel geführte Namedes princeps (d. h. im deutschen Sprachgebrauch des Kaisers). Über Ur-sprung und Geschichte dieses Titels vgl. Th. Mommsen, Römisches Staats-recht, II. Bd. 3. Aufl. 1887, S. 767, 781, 794, 845.

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