544 Befreiung des Wechselschuldners.
selvcrjährung und überhaupt die Verjährung fehlen, be-stimmt sich die Verjährung des Rechts aus einem Wech-selvertrag nach dem gemeinen Recht über die Verjährung.Das letztere entscheidet demnach über
1. die Verjährungszeit;
2. den Lauf der Verjährungszeit *);
3. die Unterbrechung der Verjährung ^);
4. die Statthaftigkcit des Verzichtes auf die gemein-rechtliche oder particularrechtliche Verjährungszeit ^).
L. Die Particularrechte haben eigenthümliche Rechts-sätze 4). Die Frage, welches Gesetz im einzelnen Falleompetcnt sei, entscheidet sich nach allgemeinen Grund-sätzen^). Besondere Beachtung verdienet die Zeit unddie Wirkung der Verjährung. I. Die Zeit der Verjäh-rung anlangend, so zerfallen die Particularrcchtc in meh-rere Classen.
Wender W.R. Bd. 2. Z. 443—445. — Pöhls W.R. §.342—348. — Mittermaier. 8- 254. Treitschke Ency-clopädie. Bd. 1. S. 38—44. 388—397. Bd. 2. S. 400—409. 571 — 588. — Brsich er und Grimm rhein. H.G.B.S. 12l. 122. — Einert W.R. S. 573—653. —
1) Vgl. Pöhls W.R. Bd. 2. Z. 343. Wender W.R.Bd. 2. §. 443. No. 2.
2) Vgl. Pöhls W.R. Bd. 2. 8- 343. Wender W.R.Bd. 2. 444. Treitschke Encyclopädie Bd. 2. S. 577—587.Um die Verjährung zu unterbrechen, Notiren (in diesem Sinn)des Wechsels. Vgl. Treitschke Encyclopädie. Bd. 2. S. 42.Einert W.R. S. 607. 608.
3) Vgl. Wender W.R. Bd. 2. S. 307. 308.
4) Es kommt die Ausschließung aller Verjährung vor. Wech-selordnung von Bologna . 8> 15. (Meißner. S.043.). Augs-burger W.O. Kap. Vlll. 8- 11.
5) Vgl. Eichhorn. 8. 36. Note». Pöhls W.R. Bd. 2.