Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
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Abschn. l. Die Sachen. Cap. I. Eigenschaften. §, 64^ Werth und Preis. 579

Gesetzbücher als außerordentlichen, besonderen, relativen undals Affectionswerth bezeichnen, und was allerdings, wo nichtsowohl das Geldaequivalent des Gutes für sich, sondern das In-teresse des Gläubigers in Frage steht, berücksichtigt werden darf odermuß 7), ist nicht Tauschwert!). Vielmehr ist der s, g. außerordent-liche Werth der concrete Gebrauchswerth eines Gutes für eine oder

16-18. 213. A. L.R. I. 2 §, 111113. 117. I. 6 §, 82-64. 88. 92.93. Oesterr. b. G.B. Z. 30S. 306. 1332. Sachs. G.B. §. 78. 685.

H. G.B. Art. 39k. K12. ?aräessus Ar. 274. Jtal. H.G.B. Art. 96: xiii8w pren?o il valore (teils eoss in cvmmune cominercio. AuchKunstwerke haben einen gemeinen Werth, zu welchem sie allgemein ge-kauft und verkauft werden: Simon u. Strampff, Ncchtssprüche deöPreuß. Obertribunals III. S. 339 ff.

7) Außcrordentl. Werth: z. B. das getödtete Pferd gehörte zu einem Vierge-spann, gunstige Lage eines gekausten Hauses für den Betrieb einer Gast-wirthschaft, die geschuldete Sache war vom Glaubiger einem Dritten untereiner Conventionalstrafe versprochen. I. 22 pr. §. 1 v. lex. ä-iuil.(9, 2). §. 10 5. c!e >ex. ^uil. (4, 3). >. 66 §. 4 0. <>e lex. II (30).

I. 67 §. 1 v. 6e kurt. (47. 2), Mommsen, Beiträge II. S. 213-217.Unrichtig Koch, R. der Forder. I. §. 23. Daß der s. g. Affectionswerth,weil keiner Schätzung fähig, nach Rom . N. beim Schadensersatz nicht be-rücksichtigt wird, s. I. 33 pr. v. lex. äquil. (9, 2). I. 6 §. 2 0. Se op.lib. (36, 2). I. 7 0. äs prsescr. verd. (19, 5) u. a. m. Mommsen,Beiträge II. S. 122 ff. v. Bangerow, Pandekten III. §. 571. Anmerk.3 a. E. Windscheid, Pandekten § 256 Not. 6. O.A.G. zu Dresden 1850 (Seusf. III. Nr. 161). Das Preuß. R. will ausnahmsweise denaußerordentlichen: A.L.R. I. 2 §. 114. 117. 118. I. 6 tz. 36. I. 11 §.9.880. I. 12 §. 378, in gewissen Fällen sogar den Afsectionswerth bei Fest-stellung des Interesse berücksichtigt wissen: A.L.R. I. 2 §. 115. I. 6 §. 87.96. I. 11 §. 830. I. 20 §. 196 die ganze Schadenöersatzlehre ist com-plicirt abgestuft nach dem Grade des Verschuldens, unter Einmischungstrafrechtlicher Gesichtspunkte. S. Koch, R. der Forderungen I. §. 26.29. Aehnlich Oesterr. b. G.B. z. 306. 1331 s. Unger a. a. O.Den Affectionswerth verwirft und verpflichtet zur Leistung des außer-ordentl. Werths bei Schadensersatz Sachs. G.B. §, 78. 686 s. Kom-mentar v. Siebenhaar zu Z. 78. S. auch karilessus tir. 274.Versicherungen waren, und sind zum Theil noch gegenwärtig, nach Preuß.R. nur aus Höhe des gemeinen Werths statthaft: A L.R. II. 8 § 1984,Ges. v. 6. Mai 1637 §. 1. Das H.G.B. Art. 790 ff. 799 ff. gestattetVersicherung des vollen, d, h. auch deö außerordentlichen, nicht aber desbloßen Affectionswerths. S. Motive S. 185 fs. Prot. S. 4253.