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Drittes Buch, Die Waare,
erweislicher Unbilligkeit darf die Schätzung des von den Paciscentenbestimmten Schätzmanncs nicht angefochten werden"), wohl aber wegenUnredlichkeit desselben, und gilt alsdann, je nachdem ein bedingteroder ein schlechthin bindender Vertrag als gewollt erscheint, das Ge-schäft entweder als nicht geschlossen, oder als zu dem angemessenen,in der oben bezeichneten Art zu ermittelnden Preise geschlossen. —
tus inoreäibilv <?) esse conseutes, per IiHusinoäi ssnctionem expellimus,durch welchen allerdings die sonst zulässige Untersuchung— z. B. I. 75—80
0. pro socw (1,7, 2) — abgeschnitten wird, kann, nach den allgemeinen Prin-cipien über die Rangordnung der Quellen des Handels- und des bürgert.Rechts (oben §. 37,, nicht gelten gegen H.G.B. Art. 278 279, welchedem Richter bei Auslegung der Handelsverträge ausdrücklich die freiesteErmittelung des iä quoll sctum est nach Erklärung der Betheiligten undHandclsgebrauch vorschreiben. S, auch ?->räess»s Nr. 276. Brasil.H.G.B. 194. Bueuos —Aires 624, s. auch 523. Chile 140.
71) So z. B. Sintcuis II. z. 83 Not. 68, v, Vangerow III. S. 446.Unklar Glück XVI. S. 79 fs. S. aber I. 15 v. cit. uud Z. 1 1. eit. —o rn n i m o l> o secunäum ejus sestimstionem et pretii, persolvi et venäi-tionein all ellecium pervenirs, wodurch der sonst anerkannte Grundsatz,
1. 75—80. 6 I>. pro socio (17, 2). I. 24 pr. 0. Ivcsti (19, 2). I. 30 0.Se op. lib. (33, 1), >. 22 §, 1 0. äe «. ^. (60, 17), für diesen Fall aus-geschlossen ist. S. auch I. 43. 44 0. äe V. 0. (45, 1). I. 76 0. pro so-eio (17, 2). Treitschke §. 18 Not. 4. Lsssre^is ltisc. 34 Kr. 28.A.L.R. I. II K. 48. 49. Anfechtung des Spruchs wegen Isesio enormisgestattet Oesterr. G.B. §. 1060, auch wegen culps Ist» des Schätzende»!Sächs. Gesetzb. §.806, schlechthin wegen Unbilligkeit: Bayer. Entw. Th. II.Art. 3ls. Es ist eben in solchem Falle anzunehmen, daß die Parteienalle weitere Untersuchung über die Angemessenheit des Preises haben ab-schneiden wollen — den Vorbehalt wegen ckolus selbstverständlich ausge-nommen.