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Drittes Buch. Die Waare.
den Absender nicht üblich dessen Unterzeichnung durch den Fracht-Ferner bei Mieth (1699):
Hochverehrter Herr. Salut.Mit Zeigern Fuhrmann v. 8. — übersende dem Herrn im Nahmenund Geleite Gottes unter ausstehendem Signo Piepe Wein, gewo-gen —, im Lohn 4 Rthlr, —, nach richtiger ohne Schaden wohl conditio-nirter Lieferung zahlen der Herr gantze Fracht- Gott begleits dehme be-fohlen verbl.
des Herrn Dienstv.8.
Herrn
Herrn L. 8.nebst l^/z Piepe Wein in Leipzigk.
Ganz ähnlich lautet der noch jetzt in Frankreich übliche Frachtbrief (z.B, Lrsvsrck-Vevrisres p. 207), nur daß an Stelle „ich übersende" getretenist „Sie empfangen":
I-^on, co —.
Alonsieur.
.4. Is xsrcle äe Oie-u et conäuite äe ?s— voiturier — vous
recevrei 4 colis — msrquäs «omme en msrxe, <iu poiäs
brüt äe —, lesquels äevront vous etre renckus bien concli-
tionnes, I« —. Lt vou? lui psiere^ Is somme cke — psr
ISO Kilogrammes —.
^ Alonsieur ? X.s, . . . .
So auch die in Deutschland jetzt üblichen Frachtbriefe, nur folgt dasVerzeichnis; der Güter meist besonders, und die Adresse auf der Rück-seile, z. B.
Mannheim den . . .Durch Fuhrmann 8. von hier empfangen Sie hierunter verzeichneteGüter, wofür Sie nach richtiger, tadelloser (oder „wohlbeschaffener" > undin — Tagen bei Verlnst der (halben) Fracht geschehener Ablieferung diebedungene Fracht von . . . bezahlen und übrigens nach Bericht verfahrenwollen.
Zeichen
Nr.
Colli
Inhalt
Gewichl
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