Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
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Dritte« Buch. Die Waare,

Verhältnissen würde es übrigens entsprechen, bei künstlerischer Ver-arbeitung, wo das Product als wesentlich neue Schöpfung, der fremdeStoff nur als Arbeitsmittel erscheintdem redlichen Producentendas Eigenthum an dem Product auch dann zuzuerkennen, wenneine Zurückführung's) desselben in die frühere Stoffgestalt mög-lich ist.

Mehr Verlust- als Erwerbs-Arten des Eigenthums, und zumTheil eigenthümlich geregelt sind der Seewurf i»), die Stran-

II. S 24, 25. <'uj»!i iwinme kctiu» sit, eju» eise. I, 7 tz. 7. 8. I. 25.

I. 27 8> 1- 2. 0. cke 4. k. II. (41, 1) I. 34 pr. v, cke suro (34, 2).A.L.R- II- 6 §. 1393. Jhering, Jahrb. f. Dogmat. I. S. 233. Fit-ting S. 29. 332. 333. Gruch ol VII. S. 270 fs. Ander« bei Neuge-staltung eigenen Stoffes, wenngleich für fremde Nechnnng, da juristischKauf vorliegt und erst mit der Uebergabe das Eigenthum auf den Be-ftcller übergeht: H.G.B. Art. 271 Z. 1, oben §, 47 Note 12, v. Hahn

II. S. 6 Note 8. S. 25. Fittiug S. 333. Not. 109 Siebcnhaar,Commentar I. S. 237.

17) Dieses für die, freilich nicht dcu Specificationsgrundsänen unterliegendenGemälde s. Note 15 im Justinianeischen Recht anerkannte Principist für andere Fragen oben §. 47 Note 66. §. 52 Note II verwerthet,S. auch Fittinsg S, 194 Note 72, S. 24. 25, 190 fs, v. Hahn II.S. 18. 19. 24 Note 4. Für andere gleichfalls künstlerische Erzeugnissemag das Ueberwiegen der Sklaven- und Freigelassenenarbeit (onerse illiber-i-les, locsri solitsv) einerseits, die künstlerische Gestaltung des antiken Hand-werks andererseits, welche gleichmäßig die Grenzen von Kunst und Hand-werk verwischten, die praktische Durchführung desselben Gesichtspunktesverhindert haben. Man darf mit Leist, Eigenthum S. 120 sagenFak-tisch nene (oder doch, um veränderter socialer Verhältnisse, als wesentlichneu erscheinende) Gestalten der Arbeit werden zu neuen EntstehuugSgrün-den des Cigenthnmö". Anklänge im Lacke civil si't. 571,

18) Bei lheilweise eigenem Stoff dürfte ohnehin die Rednctionssrage ausge-schlossen sein: §, 25 .1. cke IV 0. (2, 1). S. über diese Streitfragev. Vangerow I, §, 310 und namentlich Fitting S. 316 ff. 332 ff,343 fs.

19) Der Seewurf ist nicht Dereliclion: I, 2 §. 7, 8. I. 8 v. sck lex. KIwck.(14, 2). I. 21 §. 2 v. cke ä. v. .X. l>. (41, 2), I. 9 § 8. v. cke ä. k. 0.(41,1). 1.7 0. plo ckerel. (41, 7). §. 47 1. cke k, v. <2, 1) s. aber auchI, 43 H. 11 v. ck, kurtiü (47, 2). Schrader zu §. 261. cke k. v. (2,1),Jnsosern er aber in der Regel Eigenthninsverlnst herbeisührl, und er-