Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
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969
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Abschn, l. Die Sachen, Cap, IV. Pfand-u. Reteutivnsr. §.94. Retentionsrecht. 9ß9

rechtliche Beschaffenheit des Habens und dessen Gegenstand sind ansich gleichgültig; man hat und retinirt Sachen, d. h. deren Deten-tion deren juristischen Besitz *), oder gar deren Eigenthum 5);Leistungen aller Art, mag an deren Gegenstand ein Besitz denkbar

3) Juristischer Besitz ist nicht erforderlich. Das Retentionsrecht ist nichtAusfluß des Besitzes", v, Saviguy, Besitz z. 3 a. E. Puchta, Pau-dekten und Volles. §. 94. Böckiug, Pandekten I §. 127 Not. 12. 13.Wind scheid §. 148. 197. Schenck S. 36 ff. 76 ff. Anders, wie diemeisten Aelteren, Luden S. 50 ff., nur sieht er freilich die mit einer i»rem 3ctio belangten Loiniucloren und Lommoclstsre um deswillen alswirkliche Besitzer an. Auch Ziebarth, Realerecution und Obligation,insbes. S. 16 ff. 124 ff.; s. aber auch S. 164, spricht dem bloßen cketentorgegen die dinglichen oder Besitz-Klagen die Retention wegen Forderungenauö dem obligatorischen Verhältniß ab. S. aber I. 12 0. äo vi (43, 16).I. 20 0. öe 4. v. 4. ?. (41, 2). I. S9. I. 15 §. 2 v. lle lurtls ,47, 2).I. 9 0. ile k. V. (6, I). Die I. 12 11, öe preesr, (43, 26) beruht ausdem ursprünglichen Charakter des pi-eesrium, wo es, trotz beschränkten Be-sitzschutzes, doch mehr Thalsache als Recht war. I. 32 0. loc-tti (19, 2> u.I. 120 §. 2 0. äe lex. I. (30) werfen die Frage von der Netention gegenden Successor gar nicht auf.Gewalt" oderGewahrsam" verlangenN. Hamburger Fall. O. Art. 34 Z. 3. Art. 70 Nr. 4. A.L.R. I 20 8- 536.SSchs. G.B. §. 767. 768. Keine Gewahrsam hat der Dienstbote,Handlungsgehülfe, Fabrikarbeiter u. dgl. au den ihnen zur Bearbeitung imHause des Principals übergebeneu Sachen. O.A G. zu Oldenburg (Seusf.V Nr. 105). Als ein im Handelsverkehr besonders wichtiger Fall wirdvon der Englischen PrariS die Ausübung des VerfolgungSrechlsaugesehen s. oben §. 32 Not. 75, daher auch in civil coöe ok kievv-loi-k tit. 14 cl>. VII als eine Art des lien aufgeführt.

4> Auch Sacheu, deren juristischen Besitz ohne deren unmittelbare Detentionman hat, können retinirt werden, nämlich deren juristischer Besitz. OhneGrund besinnen von Schenck S. 73 fs. Förster l S. 774 Not. 12.Wolff in Busch's Archiv III S. 253. S. oben §. 03 No<. 1.

5) >. 13 §. 8. 0. 6e 4. L. V. (19, 1). I. 26 §. 4 0. So «onck, in,!. (12, 6).I. 23 §. 8. I. 29 §. 3. I. 31 pr. 0. 6e aeö. eck. (21, 1). I. 25. 26 v.äe proeur. (3. 3). I. 7. I. 5 H. 1. v. cke usulr. esr. rer. (7, 5) vgl. mit>. 13 pr. 0. So usukr. (7, I). I. 135 §. 2 v. äe V. 0. (45, I). Sächs.G.V. Z. 767, 763. Nur für gewisse Fälle, in Folge der unrichtigen Aus-scheidung der s. g. exceptio »on sckimpleti contr., wollen das anerkennenSchenck S. 100 fs. Sintenis I §, 91 Not. 76 (nur bei Nestitutions-Pflicht, nicht bei Traditionspflicht). Lenz S. 337. v. Holz schuh er IS. 125 126. Förster I S. 771 fs. Ueberhaupt nur an fremden Sa-