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Einleitung.
Kraft seit dem 1. Januar 1857 (officiclle Ausgabe: Larch'aZc» äsLkils. 5u1io cle 1858) enthält in seinem 4. Buch, welches das Ob-ligationenrecht behandelt, Regeln auch über die handelsrechtlicheSeite der civilen Verträge, so namentlich bezüglich der Societäten:Tit . 28 — dagegen keine Regeln über Wechsel-, See- und Assecu-ranzrecht.
6. Mexico.
Es gilt die Ordonnanz von Bilbao , soweit diese nicht durchspätere Gesetze aufgehoben ist, in Verbindung mit dem Gesetz vom15. November 1841 über Errichtung von Handelsgerichten. (BeiLt. ^ossxli x. 124 II.) Siehe auch O. Sclimiclt, Ilis civil lavc>5 Lxaia anä Nexieo, arrangsci c>n tks pi'illoiplss c>k tde moäerncoäss. Xsv Orlsaii8 1851.
e. Die Deutschen Staaten ohne Handekgesetzkuch.8- 12.
Aeltere Geschichte und Literatur F. 6. VIII. §.8. VII.
Ueber das Preußische Handelsgesetzbuch und dessen Gebiet,vgl. §. 9. Ueber die Deutschen Länder, in welchen das Franzö-sische Handelsrecht gilt, bez. galt, vgl. §. 10 I. 4., und überdie Deutsche Literatur des Französischen Handelsrechts bis zur Deut-schen Codification vgl. F. 101.4. f. III. 4. Im Herzogthum Lim-burg gilt das Holländische Handelsrecht (F. 11. IV.). Ueber diegemeinrechtliche Literatur und Praxis seit Ende des18. Jahrhunderts vgl. unten §. 31.
Hier bleiben zu nennen'):
I. Das Kaiserthum Oesterreich.
1) Im Kaiserthum Oesterreich galten zunächst die geschriebe-nen Handelsgesetze, demnächst das Handelsgcwohnheitörecht, und end-lich, jedoch erst nach der Analogie aus den geschriebenen Handelsge-setzen, daö Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch v. 1. Juni
1) Die dürftigen partikularen Handclsrechtssatzungcn der hier nicht genanntenTeutsche» Einzelstaalen finden sich in den systematischen Darstellungen ihrespartikulären Privalrechlö. S. V.Gerber, Dcmsches Privatr. §.26. Not. 11.