XXXVI
Die Artikel, wie sie ursprünglich in der „Gartenlaube“ er-schienen, sind jetzt wol um das Doppelte erweitert. Vieles,was aus räumlichen Gründen und anderen Rücksichten dortwegblieb, ist hier aufgenommen; Vieles ist neu hinzugekommen,und das Ganze bis in die allerjüngste Zeit fortgesetzt. Es liegtdaher so ziemlich ein neues Buch vor.
Selbstverständlich ist aber das Thema noch nicht entferntdurch- und zu Ende geführt; noch bleibt Vieles abzuhandeln.In den folgenden Artikeln werde ich die Fabriken, Berg- undHüttenwerke, die Banken und Eisenbahnen vorführen, undausserdem namentlich illustriren: Die Generalversamm-lungen und die Verwaltungsräthe; Die Banquiers unddas Publikum; Die Makler, die Bleistifte und dasBörsenspiel; Die Presse im Dienste der Börse und derGründer; Die nächsten Folgen des Schwindels; DieUeberspeculation und der „Krach“; Die Geschäfts-und Arbeitskrisis; Die „Entgründungen“; Die Gründerim Parlament; Die Gründer vor Gericht; Das HausS. Bleichröder und die Disconto-Gesellscliaft; DerReichsinvalidenfonds; Die Münzen- und Notenhetze;Die Reichsbank; Die Mängel und Schäden des Actien-wesens; Die Börse auf ihre natürliche Bedeutung zu-rückgeführt.
Die Course anlangend, so sind dieselben während diesesBuch im Druck sich befand, noch viel tiefer gesunken. DieHausse, Ausgangs November, verunglückte; dagegen haben diegrossen Bankinstitute, um die Bilanzen günstiger abschliessenzu können, zum Jahreswechsel eine Courstreiberei durchgesetzt;und seit Neujahr sind den zahllosen Papieren, welche keine Di-vidende geben, die famosen „Börsenzinsen“, gewöhnlich 4 Pro-zent, zugeschlagen. Dieselben bröckeln jedoch schnell wiederab, und auch im Uebrigen wird das Sinken der Course wahr-scheinlich noch lange fortgelien.