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Strasse geben, sonst macht sie der Gründer über Nachtzu einer Actien-Wäscherei.
Es wurde öffentlich und insgeheim, durch Zeitungs-inserate und unter der Hand nach Gründungsobjectengesucht, es wurde förmlich Jagd gemacht auf schonbestehende Fabriken, Berg- und Hüttenwerke, Braue-reien etc.; und natürlich in erster Keihe auf altrenom-mirte Etablissements. Der Inhaber einer bekanntengrossen Färberei und „Garderobe-Reinigungsanstalt“in Berlin erhielt so viele Anfragen und Anerbietungen,dass er seine ablehnende Antwort: er sei nicht ge-neigt, sich gründen zu lassen — bald nicht mehrgeschrieben, sondern nur noch lithographirt versandte.Wol die härtesten Anfechtungen hatte Borsig, der„Locomotivenkönig“, zu bestehen. Man bot ihm ver-schiedentlich für seine grossartigen Werke geradezufabelhafte Summen — bis 12 Millionen Thaler, wieeine Version lautet; und man würde ihm überhauptjeden Preis gegeben haben, den er nur gefordert hätte ;aber er war klug genug, um sich nicht verblendenzu lassen. Andere Fabrikherren dagegen zeigten sichweniger prüde, und so verwandelten sich viele solidewohlberufene Privatgeschäfte in lauter faule und an-rüchige oder doch zweifelhafte Actiengesellschaften;