Stralsund fruchtbare Kreise durchschneidet, und jeden-falls ein langjähriges Bedürfnis ist. Dennoch wäredie Vorlage kaum durchgegangen, hätte man nicht ge-wusst, dass hinter ihr der entschiedene Wille des FürstenBismarck und resp. des Kaisers stehe.
Kommen wir noch einmal auf die „Deutsche Eisen-bahn-Baugesellschaft“ .zurück, so hat ihr die Unter-stützung der Regierung nicht viel geholfen. Auch nachAbtretung der nöthigen Grundstücke, an die Stadtbahn,bleibt ihr noch immer ein grosser kostspieliger Besitz,ein wahrer Ballast, der ihr den Athem benimmt, dersie früher oder später erdrücken wird. Und in Be-treff der „Stadtbahn “ selber ist die Prophezeiung desAbgeordneten von Kirchmann nur zu schnell einge-troffen. Noch ist nicht einmal endgültig die Liniegezogen, und schon überschreitet der „vorläufige Kosten-entwurf“ den ursprünglichen Anschlag um 2% MillionenThaler. Der wirkliche Bau aber wird, wie Sachver-ständige versichern, sich noch weit höher stellen, undder Staat kann sich auf einen hübschen Zuschuss ge-fasst machen.
Die Deutsche Reichs- und Continental-Eisenbahn-Baugesellschaft hat sich, trotz derellenlangen Firma, nur mit zwei Bahnen versucht: