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Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Berlin : gesammelte und stark vermehrte Artikel der "Gartenlaube" / von Otto Glagau
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nicht für ganz reinlich nnd zweifelsohne; sie werdennicht im amtlichen Theil des Courszettels, sondern ineinem Nachtrage notirt, und hauptsächlich durchPfuschmakler vermittelt; der Börsen Vorstand ignorirtsie gewissermafsen und duldet sie anscheinend nur.Dessenungeachtet beherrschen sie die ganze Börse,geben sie täglich Stimmung und Haltung derselbenan, setzen sie Hausse oder Baisse auch für alle übrigenPapiere in Scene. Schon früher überwog bedeutenddas Zeitgeschäft*); aber seit demKrach ist diesnoch weit, weit mehr der Fall. Das Cassageschäfttritt fast gänzlich zurück, und den ganzen Monathindurch richtet sich das Denken und Sinnen, Fürchtenund Hoffen der Börse hauptsächlich auf den Ultimound die Ultimoregulirung. Die Börsensteuer würdehauptsächlich die Spielgeschäfte oder Wetten treffen,aber ebendeshalb ist sie denVolkswirthen ein Gräuel,wird sie von ihnen alsunvolkswirthschaftlich be-kämpft, als den Verkehr beengend und hemmend.

Ein Uhr.

Das Geschäft hat seine Höhe erreicht. Durch dasGewühl und Gedränge winden sich fortwährend die

*) Vgl. S. 4.