Druckschrift 
Die handelspolitische Stellung der deutschen Seestädte / von Theodor Barth
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

Indem wir im Vorstehenden versucht haben, die Seestädtevon der Beschuldigung zu reinigen, als beruhe ihre Stellung zurHandelspolitik auf kleinlichen Sonderinteressen, als berücksichtigedieselbe nicht genügend die Gesammt-Interessen der Nation, sohaben wir damit zugleich angedeutet, wie diese Handelspolitik derdeutschen Seestädte sich u. E. in Zukunft zu gestalten haben wird.

Das Princip der Handelsfreiheit hat keine geistige Niederlageerlitten. Der Sieg der Gegenpartei ist kein solcher, der demaugenblicklichen Zustande der Dinge Bestand verheifst.

Die Seestädte haben deshalb auch keine Veranlassung, indem grofsen Kampfe zwischen Individualismus und Socialismus denn das sind die Pole, nach denen die Gegensätze Freihandelund Zollschutz gravitiren der Fahne untreu zu werden, welcheseit Jahrzehnten unentwegt vertheidigt zu haben sie zu ihrerhöchsten Ehre schätzen.

.Druck von Kerske* & Ilohmann Id Berlin. «