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Quattermart militi et domine Blitze eius uxori. . .1376 crastino festi beati Marci Evangeliste. Im folgen-den Jahrhundert gerät es zur Hälfte in den Besitz derKirche. Am 8. August 1467 ist beurkundet 1 , dass„Styne van Brysge (Breisich) yre halfscheit eyns huysgenant zome Bircklyn nyest dem kirchoeve zo Lijs-kirchen gegeven ind erlaissen hait den kirchmeisterenzerzyt in urber ind behoiff unser liever frauwen Lijs-kirchen in Colne". Die Kirchmeister „Henrich vonDauerkusen ind Thys van Slebusch" veräussern dasHaus an demselben Tage an „Thys van Düren indEngele syn elige wyf", von welchen Ulrich Zell das-selbe ankaufte.
Weit bedeutender war Zells zweite Erwerbung,welche zwei Jahre später, am 16. Oktober 1473, be-urkundet ist 2 . Er kaufte von Hermann von Affelen,dem „geschworenen" Schreinsschreiber, den südlichneben dem Hause Birkelyn gelegenen grossen Ritter-sitz weiland Constantins von Lyskirchen, zu welchemnoch ein Haus gehörte, das zur Brücke hin lag, dieim Filzengraben stand, sowie ein Grasplatz, dessenRaum früher zwei Wohnungen unter einem Dacheeingenommen hatten. Es war der einstige Sitz jenesLisolphus, nach welchem die Kirche zur heiligenMaria in Lyskirchen, möglicherweise als nach ihremStifter und Patron, den Namen trägt. Die älteste Er-wähnung des Hauses findet sich im Jahre 1230 3 .Mehr denn hundert Jahre später, 1369, wurde das Be-sitzrecht der Familie Lyskirchen von neuem fest-
1 A. a. o.
2 Urk. 4.
3 Notum sit, quod Johannes filius sororis Cristiani de Lisolfkirchenpost mortem avunculi sui Cristiani venit in presentiam iudicii et obtinuitper sententiam scabinorum quartam partem domus et aree, quam ipseCristianus inhabitabat, site in platea ecclesie Lisolfi et quartam partemdomus et eius aree contigue prescripte domus inferius . . . Schrb. Airs-bach Veteris portae.