Im Durchschnitt der Jahre 1908—12
Anbaufläche
ha
Erntemenge
t
Ertragpro hadz
Roggen .
6 168 261
11 012 171
17,8
Weizen.
1 911 768
3 962 390
20,7
Sommergerste.
1 604 116
3 220 066
20,1
Kartoffeln.
3 315 137
44 220 213
133,4
Hafer.
4 317 753
8 189 062
19,0
Wiesenheu.
5 949 237
25 024 865
42,1
Einer allenthalben nur unerheblichen Ausdehnung derAnbauflächen und, woran hier erinnert sei, einem Stillstandder Zahl der in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerungstehen also sehr ansehnliche Steigerungen der Erntemengengegenüber; am meisten beim Roggen, bei dem vom Jahr-fünft 1883/87 bis zum Jahrfünft 1908/12 die Steigerung derAnbaufläche nur 5,8%, dagegen die Steigerung der Ernte-menge 87,7% und die Steigerung des Ertrages pro Hektar77,7% betragen hat.
Das Ergebnis der fortschreitenden Verbesserung derBetriebsarten ist also ausserordentlich erfreulich; Deutsch-land hat in der Zeit der gewaltigen industriellen Entwick-lung keine Verkümmerung seiner Produktion an Nährfrüchtenerfahren, sondern diese in noch stärkerem Verhältnis alsdemjenigen der Zunahme der Bevölkerung ausgedehnt. Derdeutsche Ackerbau hat hiermit nicht nur die ihm zukommendeStellung in der deutschen Volkswirtschaft behauptet, son-dern auch im Vergleich mit den übrigen grossen Ackerbau-ländern glänzend abgeschnitten. Nachstehend die wichtigstenVergleichsziffern: