in einer weiteren Äusserung zu beseitigen. Er hat nämlichgesagt, es könne ja die Frage entstehen, ob nicht betreffs desSilbervorrats noch eine andere Verfügung Platz greifen müsse,welche uns von einem Teile des Verlustes, der uns auf andereWeise bedroht, befreien könnte. Ich habe es nicht deutlich,nicht wörtlich im Kopfe, aber ich habe so den Sinn verstanden,dass, wenn wir noch länger beisammen bleiben wollen, er uns eineMassregel vorschlüge, vielleicht auch nur sich autorisieren zulassen, gesetzlich die Silberverkäufe zu sistieren, so war, glaubeich, wenn ich mich richtig erinnere, der Sinn des Satzes: erwerde uns entweder in dieser oder der nächsten Session in dieLage versetzen, unsere Zustimmung dazu zu geben, dass dieSilberverkäufe sistiert würden. Ich weiss nicht, ob die Reichs-regierung in der Lage ist, das von uns zu verlangen. Ich habees meinesteils an und für sich nicht für nötig gehalten, dassdie Reichsregierung sich dazu autorisieren lasse. Es ist imReichsgesetze gar kein Termin gestellt für die Durchführungder Silberverkäufe. Die Reichsregierung ist auch von denen,die sich an der Durchführung der Münzreform interessieren, bisjetzt in offizieller Weise nie belästigt oder gedrängt worden,hier einen Termin zu setzen, und es ist deswegen etwas auf-fällig, dass von einer Massregel gesprochen wird, die ihrerseitsauch wieder fälschlich interpretiert werden könnte, als beab-sichtige man etwas weiteres damit vorzubereiten. Ich hoffe,dass diese Zweifel, die ich absichtlich angeregt habe, damit siewiderlegt werden, durch diese Debatte auch beseitigt werden.
Dann habe ich nur noch hinzuzusetzen, dass jede Ab-fertigung, die der Herr Reichskanzler den Interpellanten hätte,zu teil werden lassen, um ihnen zu sagen: wie könnt ihr sothöricht sein zu glauben, Deutschland denke unter den jetzigenUmständen an eine Abschaffung der Goldwährung im Prinzip,— eine jede Abfertigung wäre mir willkommen gewesen, siehätte nicht scharf genug gefasst sein [können; und [wenn derHerr Reichskanzler hier gesagt hätte: ich erkläre die dreiLeute für wahrhaft lächerlich, weil sie es für nötig halten, einesolche Interpellation zu stellen, so hätte ich mit dem grösstenDanke eine solche Erklärung entgegengenommen (grosse Heiter-keit), besser und beruhigender hätte es gar nicht ausfallenkönnen. Ich habe etwas derart gewünscht. Denn, meine