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- Weitere AngabenZeit- und Sachbezug: Als Quellen dienten u.a. der "Anthropodomus Plutonicus, das ist eine neue Weltbeschreibung" (1667/68) von J. Prätorius sowie ältere Anthologien von Märchen und Sagen. Ein Großteil der Sagen stammt aus zeitgenössischen Sammlungen, etwa den "Volkssagen" von J. K. C. Nachtigal, der "Otmarischen Sammlung" und den "Idyllen und Volkssagen" des Schweizers J. R. Wyss. Zudem wurden Teile aus G. Büschings "Sammlung deutscher Volkslieder" und F. L. von Dobenecks "Des Deutschen Mittelalters Volksglauben und Heroensagen" (1815) eingearbeitet. / Inhalt: Sammlung von lokalen und geschichtlichen Sagen: der 1. Band enthält lokal begrenzte Sagen oder regional verschieden ausgebildete und überlieferte Fassungen derselben Sagen, in denen der Mensch auf geheimnisvolle, helfende oder rächende Geschöpfe (Gespenster, Zwerge, Riesen, Nixen, Elfen, etc.) trifft. Im 2. Band werden historische Sagen erfasst, die meist wunderbare und oft unfassbare Handlungsstränge aufweisen (u.a. die "Sagen von Heinrich dem Löwen" vom "Sängerkrieg auf der Wartburg"). / Überlieferung: Erschien in zwei Teilen 1816 und 1818. Der unerwartet schlechte Absatz der Sammlung verhinderte die Publikation eines Anmerkungsbandes (analog zu den KHM).
- Erschienen1816-1818
Datenquelle: GND
Meister des Plagiats oder die Kunst der Abschriftstellerei
Englisch, PaulBerlin-Karlshorst : Hannibal-Verl., 1933