des Geistes 5- Hau ptstück. 77'
7- Nun leugnen die wenigsten denallgcmcinenNutzen des Lichts und der Lufft/son--oern sie leugnen den allgemeinen Geist/und dieSeele der Welt deswegen/weil sie allein Gottund (nebst den Engeln) die Seele des Men-schen für Geister/ Licht und Lufftaber für Cör-per halten. Solcher Gestalt aber/ weil sie sel-ber nicht wissen/ was sie aus den Engeln machensollen/die menschliche Seele aber kein aligemei-ner Geist sein kan / so können sie auch a ußerGottkeinen allgemeinen Geist erkennen.
i'K. 8. Wenn wir nun werden gewiesenhaben / daß Licht und Lufft was geistiges seyn/so fället diese Meinung bald über denHauffen/die ohne dem zu solchen Meinungen leichte an-führet/ die Gott zu einen Abgott machen.
l'K. 9»Denn wenn ausser Gottkeinall-gemeiner dienstbahrer Geist in denen andernGeschöpssen ist/sondern bloß der Mensch einengeschaffenen Geisthatnmddoch dieandcrnGe-schöpffe sich bewegen/keine Bewegung aber oh- ^ne Geistgeschehen kan/so muß folgen/daß derMensch durch einen dienstbahrenGeist/ die an-dern Creaturcn aber unmittelbar vonGott be-weget werden.
Ili. lo.Nun scheinet es aber unförmlichzu sein / und wieder die WürdcGoltes/daß ergeringern Creaturen/ so zusagen / mehr EhreundLiebe erweisen solte/als seinem evelstenGe-schöpffe/ dem Menschen / indem j. e. ja einem
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